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WooCommerce: Allgemein

Installation, Sicherheit etc.

Was ist WooCommerce?

WooCommerce ist die intelligente Zusammenführung von WordPress und einem Blog-Shop. Das Tool ist dabei als kostenfreies Plug-in erhältlich und wird vom Administrationsbereich aus installiert und aktiviert. Dafür sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Wie alle anderen Plug-ins wird WooCommerce in die bestehende WordPress-Installation integriert. Als Ergebnis zeigt sich für die User ein WordPress-Shop, der mit zahlreichen Funktionen bereits Millionen User überzeugt hat. Grundsätzlich ist WooCommerce in deutscher Sprache erhältlich, jedoch noch nicht vollständig in allen Funktionen auf Deutsch vorhanden. Aufgrund dessen wurde hier speziell WooCommerce Germanized entwickelt.

User eines deutschen WordPress-Shops sollten in der Anpassung die gesetzlichen Regelungen überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Hier besteht die Gefahr von Abmahnungen, die insbesondere den Datenschutz der deutschen Gesetzregelung betreffen. Alternativ kann das ebenfalls kostenlose Plugin WooCommerce Germanized unter der GPLv3 integriert werden. Zusätzlich kann der WordPress-Shop mit weiteren Funktionen ausgestattet werden. Dazu gehören Zahlungsarten wie Bitcoin oder auch diverse Elemente im Design. Grundsätzlich sind viele dieser Features kostenfrei, es gibt allerdings auch kostenpflichtige Elemente, die je nach Umfang sehr sinnvoll sein können.

Wie funktioniert WooCommerce?

Der wesentliche Unterschied zu anderen Shopsystemen, wie Joomla oder Magento, besteht in der Kombination aus einem Blog und dem WordPress-Shop selbst. Diese Kombination ist einzigartig, weil sie voll und ganz dem Konzept des Content-Marketings entspricht. Viele Blogbetreiber beginnen heute mit dem WordPress-Blog und erreichen mit ihrem gewählten Thema viele Leser, die zum späteren Zeitpunkt zu potenziellen Kunden werden können. Wer zum Beispiel über die Vielfalt von Gewächshäusern schreibt, wird mit einem entsprechend großen Content auch viele Leser finden, die ein bestimmtes Gewächshaus suchen. Die Zusammenführung von Blog und WooCommerce-Shop hält also den Leser auf der eigenen Webseite und führt im Erfolgsfall zum Kauf. Gleichzeitig können in einzelnen Blogartikeln direkte Verlinkungen zu den Produkten führen – eine optimale Symbiose für den eigenen Blog. Alle Plug-ins sind in der WordPress-Installation und dem WooCommerce-Blog-Shop technisch aufeinander abgestimmt. Diese Kombination ermöglicht eine einzige grundsätzliche Installation, bei der der WordPress-Shop funktional wie optisch integriert wird und ein exzellentes Ergebnis liefert. Aufgrund dieser WooCommerce-Basis kann die Funktionalität des WordPress-Shops mit den vielzähligen Plug-ins stetig erweitert oder verändert werden. Ein Faktor, der für den zukünftigen WordPress-Shop-Betreiber nicht zu unterschätzen ist.

Ist WooCommerce für mich das richtige System?

Ja, eine bessere Wahl könnte es für den modernen Webseiteninhaber beinahe nicht geben. WooCommerce wurde kürzlich von WordPress gekauft und hat sich damit zu einer trittsicheren Einheit der Zukunft entwickelt. WordPress baut sich damit einen weiteren Meilenstein innerhalb der kostenfreien Content Management Systeme und liegt damit mehr als richtig. Denn WooCommerce gehört zu einem der beliebtesten und meist genutzten E-Commerce  Plug-ins innerhalb der unzähligen WordPress-Plug-ins. Nach den Angaben von BuiltWith hält WooCommerce unglaubliche 29 % aller vorhandenen kommerziellen Webseiten. Damit steht WooCommerce im Dezember 2015 noch vor dem Konkurrenten Magento. Mit der intelligenten Kaufentscheidung von WordPress liegen also auch alle jetzigen WordPress-Shop-Betreiber richtig, denn die Zukunft für den Shop ist damit absolut gesichert. Und auch wer heute vor der Entscheidung steht, ob Magento-, Joomla- oder  WordPress-Shop wird mit WooCommerce einen erfolgreichen Weg gehen. Genauso einfach wie WordPress selbst ist, steht auch der WordPress-Shop auf sicheren Beinen, was die Anwendung betrifft. Es kann damit gerechnet werden, dass die Verwaltung der Produkte, Zahlungsabwicklung und Anlegen neuer Produkte zukünftig für den User sogar noch einfacher wird. Zusätzlich bietet WooCommerce eine umfassende Analyse eigens für Bestellungen und durchschnittlichen Tagesumsatzes – separat von den Besucherzahlen der Beiträge aus dem WP Blog.

In erster Linie ist der WordPress-Shop für Blogbetreiber und kleine Onlinehändler mit mehreren 100 Produkten geeignet. Im Trend ist heute die Gründung neuer Marken und Labels. Insbesondere hier ist der Blog-Shop von WordPress ideal. Einzelne Produkte oder Kollektionen können zielgerichtet aufgebaut und erweitert werden, ohne dass eine große Installation dahinter den Aufwand unnötig aufbauscht. Blogbetreiber nehmen im Zuge des Affiliate Marketings im Laufe der Zeit Kontakt zu Marken und Händlern auf und erweitern mit dem WooCommerce-Shop ihren Arbeitsbereich. So lohnt sich die bisherige Investition in den Blog, den aufgebauten Leserkreis in einen Kundenstamm umzuwandeln. Das bestehende System muss dabei nicht verändert werden. In der Regel wird aufgrund der Thematik des Blogs hier gleich die richtige Zielgruppe angesprochen. Dank der Übersichtlichkeit und einfachen Funktionalität ist der WordPress-Shop perfekt für kleine Startup-Unternehmen, die vorerst mit dem Verkauf von nur einem MVP (Minimum Viable Product) beginnen wollen. Auch im Affiliate-Marketing ist ein WordPress Shop ideal. Dies liegt darin begründet, dass der Blog bereits als WordPress-Installation vorliegt. So braucht WooCommerce nur noch als zusätzliches Plug-in installiert, aktiviert und auf die individuellen Bedürfnisse angepasst zu werden. Hier hilft im Einzelfall eine WooCommerce-Agentur.

Ist WooCommerce sicher?

Hacker wird es immer und für jedes System geben. Und genau aus diesem Grund ist es wichtig, ein System auszuwählen, das bereits große Sicherheit und ständige Updates bietet. WordPress und der dazugehörige WooCommerce-Shop sind grundsätzlich sicher für Kunden sowie den Betreiber der Seite. WordPress im Allgemeinen ist eines der sichersten System für die eigene Webseite. Voraussetzung ist hier natürlich – und das gilt für alle anderen Shopsysteme und Webseiten genauso – das regelmäßige Update der Installation. Wer mit einer veralteten WordPress-Installation arbeitet, geht diverse Risiken in puncto Sicherheit ein. Daher ist es wichtig, dass an erster Stelle die WordPress-Installation, dann der Blog Shop und danach alle weiteren Plug-ins ständig aktuell sind. Im Einzelfall können hier eventuell bestimmte Kenntnisse notwendig sein. Wer nicht regelmäßig im Administrationsbereich arbeitet, oder sich unsicher ist, sollte diese wichtigen Aufgaben dann einer spezialisierten WooCommerce-Agentur überlassen. So kann jeder Blogbetreiber sichergehen, dass Blog und WordPress-Shop technisch auf dem neuesten Stand sind. Ein solcher Update-Service für den WooCommerce-Shop kann kostengünstig bei den jeweiligen Agenturen bestellt werden. So können Fehlerquellen beseitigt werden, bevor ein Schaden auf der Webseite entsteht.

Was sind die Voraussetzungen, um den WordPress-Shop WooCommerce erfolgreich zu betreiben?

WooCommerce zählt zu den vielen Erweiterungen für das Content-Management-System WordPress. Zur Installation ist also eine laufende WordPress-Version erforderlich. Diese wiederum benötigt eine Domain, Webspace sowie einen Server mit MySQL-Datenbank und PHP-Unterstützung. Die ursprüngliche Blog-Software WordPress funktioniert mit zahlreichen Themes; gegebenenfalls müssen für den WordPress-Shop optimierende Anpassungen vorgenommen werden. Alternativ gibt es WooCommerce-fähige Templates, wobei idealerweise auf Barrierefreiheit geachtet wird.

Um es selbst komfortabel zu haben und den Interessenten entsprechenden Service zu bieten, sollte der Onlineshop selbstverständlich in deutscher Sprache verfasst sein. Hinsichtlich Service kann je nach Vertriebsländern außerdem Mehrsprachigkeit sinnvoll sein. Auch die Auswahl zwischen mehreren Zahlungsoptionen wird gerne gesehen. Daneben sind im deutschen Onlinehandel rechtliche Vorschriften und Formalitäten einzuhalten, die integriert werden müssen, um kein Abmahnrisiko einzugehen. Das ist jedoch alles kein Problem, denn neben den ohnehin integrierten Funktionen gibt es Erweiterungen, die sich ebenso nahtlos in das System einfügen, wie das E-Commerce-Plugin selbst. Zu guter Letzt muss der WordPress-Shop gefunden werden, um erfolgreich zu sein – Suchmaschinenkriterien sollten daher ebenfalls berücksichtigt werden.

Wie installiere ich WooCommerce?

Bei dieser Frage zeigt sich der große Vorteil der Kombination von WordPress und WooCommerce-Blog-Shop in der Praxis. Als Feature für die WordPress-Installation gibt es bereits sehr gute Plug-ins, die alle SEO-relevanten Funktionen einbeziehen. Jeder Beitrag wird also bereits durch umfangreiche Plug-ins wie Yoast oder All in One Seo Pack für Suchmaschinen wie Google SEO-optimiert. Die gleichen Plug-ins funktionieren dann auch für die einzelnen Kategorie- und Produktbeschreibungen im WordPress-Shop. Das bedeutet im Klartext, dass hier keine Mehrarbeit zwischen Blog und WordPress-Shop notwendig wird. Ähnlich wie bei der Bearbeitung der einzelnen Beiträge werden für die jeweiligen Produkte die SEO-Fakten aufgeführt.

Aufgrund der Tatsache, dass der WooCommerce-Blog-Shop ein Bestandteil der WordPress-Installation ist, erscheinen die notwendigen Aufgaben für den WordPress-Shop als integrierter Bestandteil des Ganzen. In der gleichen Art und Weise, wie alle anderen Plug-ins bearbeitet werden, erhält auch das WooCommerce-Plug-in seine Aufmerksamkeit. Diese ideale Verbindung sorgt für kurze und effektive Arbeitsabläufe bei der Bearbeitung. Zu neuen Produkten im WordPress-Shop können auf einfache Art die passenden Beiträge importiert werden.

Welche WooCommerce Plugins brauche ich?

Die Anzahl der Plug-ins für einen WooCommerce sind nahezu unbegrenzt. Es kommen ständig neue Features auf den großen WordPress-Markt. Grundsätzlich muss gesagt werden: Es sollten nur soviel Plug-ins installiert werden, wie tatsächlich benötigt werden. Nicht jedes Feature ist sinnvoll und könnte im Zweifelsfall auch immer eine Sicherheitslücke darstellen. Es gibt demnach Plug-ins, die generell die WordPress-Funktionen erweitern und speziell entwickelte Features für den WordPress-Blog-Shop. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Kombination aus Sicherheit, einem cleveren Onlinemarketing, dem Design, der Automatisierung und dem Payment sinnvoll ist. Diese Punkte beinhalten eine störungsfreie Kaufabwicklung, eine rechtssichere Grundlage und vor allem: einer sicheren Bezahlung für Käufer und Verkäufer.

Beispielhaft seien einige Plug-ins genannt, die den WordPress-Shop optimieren können. Bei einem großen Warenkatalog lohnt sich ein Plug-in für den Import und Export der Produkte auf Basis einer CSV-Datei. Auch ein Manager zur Produkte-Verwaltung ist je nach Größe des WooCommerce-Shops sinnvoll. Mittels Drag&Drop-Editor wird die Arbeit erleichtert. Aktionen sind gefragt. Je nach Eigenschaft der Produkte ist auch eine Möglichkeit zur Anfrage sinnvoll. Sobald ein reger Verkauf beginnt, sorgt ein spezielles Plug-in dafür, dass Rechnungen und Lieferscheine gedruckt und sogleich Rechnungsnummern hinzugefügt werden. Click&Buy gehört zu einer der beliebten Online-Zahlmöglichkeiten, die Integration kann eine WooCommerce-Agentur professionell erledigen.

Was kostet der WooCommerce-Shop?

Eine pauschale Aussage ist auch hier nicht möglich, da die Aufwendungen von mehreren Faktoren beeinflusst werden. Zunächst sind selbstverständlich die Voraussetzungen für die Installation zu erfüllen – es entstehen Kosten für ein leistungsstarkes Paket bei einem zuverlässigen Provider. WordPress und WooCommerce selbst sind in den Grundfunktionen kostenlos und auch zahlreiche Erweiterungen können kostenfrei genutzt werden. Für andere wird eine Lizenzgebühr erhoben. Dazu zählen auch solche, die gedacht sind, um verschiedene Optionen zu integrieren und die Rechtssicherheit in Deutschland zu gewährleisten (beispielsweise German Market für rund 100 Euro). Dies wäre zwar grundsätzlich in Eigenarbeit möglich, was jedoch einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet. Ebenso besteht die Möglichkeit, ein kostenloses oder kostenpflichtiges Template zu wählen.

In Einzelfällen wird Unterstützung bei der Installation benötigt, für die Kosten anfallen können. Ebenso verhält es sich mit Anpassungen am Template und Erweiterungen sowie der Konfiguration und dem Befüllen des Shops. Das Betreiben von WooCommerce kann also bis auf die Providerkosten ganz ohne weitere finanzielle Aufwendungen erfolgen, anderenfalls entstehen Kosten für die in Anspruch genommenen Leistungen.

Welche Probleme können mit dem WordPress-Shop auftreten?

Grundsätzlich können, abhängig von Installation und Konfiguration, die unterschiedlichsten Fehler mit dem Blog-Shop auftreten. Es gibt allerdings auch bekannte Probleme, die mit einfachen Mitteln vermieden oder behoben werden können. Das betrifft insbesondere die Darstellung, die Sprache und die Rechtssicherheit im E-Commerce, zum Beispiel den Vorgang beim Checkout und die Beschriftung von Buttons.

Wer kein spezielles WooCommerce-Theme verwendet, stellt möglicherweise nach der Installation fest, dass die Sidebar verrutscht ist oder anders als gewünscht dargestellt wird. Dieses und ähnliche Probleme mit der Darstellung begründen sich darin, dass das Theme und der Blog-Shop auf unterschiedliche Dateien mit Stylevorgaben zugreifen. Das kann durch gesonderte Templates für die betroffenen Seiten behoben werden oder indem von vornherein ein WooCommerce-Theme verwendet wird. Um die deutsche Übersetzung zu optimieren, hilft das Plugin „WooCommerce German (de_DE)“. Mängel bei der Rechtssicherheit im deutschen E-Commerce werden mit WooCommerce German Market behoben.

Wie ist der WP-Shop aufgebaut?

WooCommerce ist speziell für das modular aufgebaute WordPress konzipiert: Die Programmierung basiert auf dem Framework des Open-Source-CMS und verwendet dieselben Custom Taxonomies und Custom Post Types. Das bedeutet eine ressourcenschonende Trennung zwischen HTML- und PHP-Code sowie zwischen Funktionalität, Design und Inhalten. Während HTML-, PHP- und CSS-Dateien Grundfunktionalität und Darstellung bestimmen und auf dem FTP-Server abgelegt sind, werden die Inhalte und spezielle Konfigurationen in einer MySQL-Datenbank gespeichert.

Eine weitere Trennung gibt es zwischen Frontend und Backend: Im Dashboard, dem Administrationsbereich, werden die Einstellungen vorgenommen, Themes und Erweiterungen installiert und konfiguriert, außerdem die Inhalte eingepflegt. Aktualisierungen, wie das Einfügen weiterer Produkte, können daher ohne Ausfälle im laufenden Betrieb erfolgen. Besucher sehen im Frontend das Ergebnis, also stets den WP-Shop in der aktuellen Version.

Ist WooCommerce auch in Zukunft rechtssicher?

Da der WordPress-Shop ursprünglich in den USA entwickelt wurde, bleiben deutsche Vorschriften und Anforderungen in der Grundversion unberücksichtigt. Das betrifft sowohl die Sprache als auch rechtliche Aspekte. Dem kann mit German Market Abhilfe geschaffen werden. Der Entwickler liefert, nach eigener Aussage für Deutschland und Österreich anwaltlich geprüft, Texte für AGB, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung und Impressum gleich mit, die um die individuellen Daten und je nach Shop-Anforderungen angepasst werden können. Bei den Preisen wird der vorgeschriebene Hinweis auf Versandkosten und Lieferzeit eingefügt und im Checkout-Prozess werden relevante Informationen angezeigt. Auch das Einpflegen von Grundpreisen pro Einheit ist neben weiteren Features möglich.

Da es zahlreiche branchenspezifische Vorschriften gibt, kann auch German Market selbstverständlich nicht sämtliche Eventualitäten berücksichtigen. Das Plugin liefert jedoch wertvolle Hilfen im E-Commerce, indem die rechtlichen Grundvoraussetzungen erfüllt werden. So ist dank ständiger Weiterentwicklungen ein gewisses Maß an Rechts- und Zukunftssicherheit gewährleistet, was jedoch nicht von der Eigenverantwortung im Onlinehandel entbindet.

Wie verhält es sich mit der Skalierbarkeit des WordPress-Shop?

Im Prinzip spielt es für den Blog-Shop keine Rolle, wie umfangreich er betrieben wird, denn er wächst mit: Es gibt keine Grenze für Kunden, Produkte, Bundles und Attribute – kompatible Erweiterungen können beliebig installiert und Schnittstellen zu anderen Systemen eingebunden werden. Zu einem Problem kann allerdings die Performance werden. Diese hängt von den Serverleistungen ab. Je nach gewünschtem Leistungsumfang müssen einige Plugins installiert werden und die Komplexität treibt die Serverlast ebenso in die Höhe wie der Traffic.

Was also für einen kleinen bis mittleren Online-Shop völlig ausreichend ist, kann sich bei einem großen Angebot mit vielen Optionen und hoher Besucherfrequenz als ungünstig erweisen. Hier stößt der WordPress-Shop an seine Grenzen. Im Hinblick auf Skalierbarkeit gibt es also geeignetere Systeme als den WordPress-Shop, wenngleich alle funktionalen Anforderungen an den Onlinehandel erfüllt werden. Das trifft auch zu, wenn mit einem kleinen oder mittelgroßen Shop begonnen werden soll, aber ein Wachstum vorgesehen ist.

WooCommerce: Deutscher Markt

Plugins, Einstellungen etc.

Was kostet WooCommerce?

Grundsätzlich sind WordPress und der WordPress-Shop kostenfrei. WooCommerce gehört zu einer langen Liste von kostenlosen Plug-ins, die je nach Bedarf auf die eigene Webseite integriert werden können. In der Grundkonstellation gibt es keine kostenpflichtigen Tools. Erst die individuellen Wünsche können Kosten verursachen, die jedoch immer von Art und Umfang abhängen. Daneben gibt es zahlreiche Funktionen, die von WordPress-Entwicklern speziell entwickelt und kostenpflichtig angeboten werden. Diese Features werden aufgrund von Anfragen oder allgemeiner Wünsche entwickelt, daher ist es völlig legitim, für solche Dienste zu bezahlen. Im Allgemeinen sind solche gesonderten Funktionen preisgünstig. Letztendlich kann jedoch keine pauschale Aussage zu einem Preis verschiedener Funktionen genannt werden. Jedes Plug-in hat seinen eigenen Preis – und auch jeder Betreiber von einem Blog-Shop hat individuelle Vorstellungen, was die Umsetzung seines Shops betrifft. Daher ist es immer angeraten, sich einen Kostenvoranschlag bei einer auf  WooCommerce spezialisierten Agentur einzuholen. Nur so kann der individuelle WordPress-Shop auf eventuell anfallende Kosten eingeschätzt werden.

Welches WooCommerce-Theme soll ich auswählen?

Darauf gibt es eine einfache Antwort. Ein gutes WooCommerce-Theme sieht ansprechend aus und funktioniert vor allem problemlos! Von den weltweiten Entwicklern werden zahlreiche Vorlagen entwickelt, die sich für einen Blog-Shop eignen. Doch nicht jedes Theme eignet sich für jeden geplanten Shop. In erster Linie muss des Betreiber das Thema seines Shops kennen und der Umfang der Produktkategorien muss klar sein. Integriert sind in der Basisversion meist ganz unterschiedliche Features, die dann im späteren Arbeitsprozess verfeinert bzw. erweitert werden können. Bei den Eigenschaften und Funktionen eines Shops angekommen, wird der Shopbetreiber mit Begriffen wie Parallax oder Responsive überfragt sein. Doch wer mit seinem WooCommerce-Blog-Shop auch über das Handy erreichbar sein will, wird um ein responsive Design nicht herumkommen. Es gilt in jedem Falle, Prioritäten zu setzen und herauszufinden, welche Funktionen im Theme enthalten sein sollten. Daher muss die Wahl für das WooCommerce-Theme wohl bedacht sein. Denn nur wenn alle gewünschten Features integriert sind und im Ablauf reibungslos funktionieren, wird sich langfristig auch der Erfolg für einen neuen Blog-Shop  einstellen.

Wie muss ich einen WooCommerce / WordPress-Shop einrichten?

Der wesentliche Unterschied zu anderen Shopsystemen wie Joomla oder Magento besteht in der Kombination aus einem Blog und dem WordPress Shop selbst. Diese Kombination ist einzigartig, weil sie voll und ganz dem Konzept des Content-Marketings entspricht. Viele Blogbetreiber beginnen heute mit dem WordPress-Blog und erreichen mit ihrem gewählten Thema viele Leser, die zum späteren Zeitpunkt zu potenziellen Kunden werden können. Wer etwa über die Vielfalt von Gewächshäusern schreibt, wird mit einem entsprechend großen Content auch viele Leser finden, die ein bestimmtes Gewächshaus suchen. Die Zusammenführung von Blog und WooCommerce-Shop hält also den Leser auf der eigenen Webseite und führt im Erfolgsfall zum Kauf. Gleichzeitig können in einzelnen Blogartikeln direkte Verlinkungen zu den Produkten führen – eine optimale Symbiose für den eigenen Blog. Alle Plug-ins sind in der WordPress-Installation und dem WooCommerce-Blog-Shop technisch aufeinander abgestimmt. Diese Kombination ermöglicht eine einzige grundsätzliche Installation, bei der der WordPress-Shop funktional wie optisch integriert wird und ein exzellentes Ergebnis liefert. Aufgrund dieser WooCommerce-Basis kann die Funktionalität des WordPress-Shops mit den vielzähligen Plug-ins stetig erweitert oder verändert werden. Ein Faktor, der für den zukünftigen WordPress-Shop Betreiber nicht zu unterschätzen ist.

Funktioniert WooCommerce auch mit dem Deutschen Recht?

Die deutsche Gesetzgebung verlangt dem WordPress-Shop diverse Einstellungen ab, die, sofern sie nicht eingehalten werden, abmahnfähig sind. Dafür sind täglich viele Anwälte unterwegs, die sich auf fehlerbehaftete Online-Shops spezialisiert haben. Um diesen Strafen zu entgehen, muss der WooCommerce-Shop speziell für den deutschen Markt angepasst werden. Schon die Preisauszeichnung  im WordPressShop muss nach bestimmten Vorgaben gestaltet werden, dazu gehören beispielsweise die Mehrwertsteuer oder die anfallenden Lieferkosten. Diese Auszeichnungen müssen in unmittelbarer Nähe zum Preis stehen, hier sind Kenntnisse gefragt, um diese Anforderungen zu erfüllen! Selbst Hinweise zu Mehrwertsteuer und Lieferzeiten müssen genau wie verlangt im Blog Shop eingebunden werden. Weiter geht es, wenn der Kunde bestellt und ein Widerrufsrecht sowie eine Datenschutzbelehrung angezeigt werden muss. Auch die Bestellbestätigung gehört zu den Pflichtprogrammen des deutschen Rechts für einen WordPress-Shop. Insgesamt sind die Anforderungen auch für den kleinsten Blog-Shop sehr umfangreich, sodass es sich lohnt, hier eine spezialisierte WooCommerce-Agentur mit der Integration zu beauftragen.

Der WordPress-Shop als Trusted Shop?

Die Zertifizierung als Trusted Shop setzt verschiedene Standards bezüglich Seriosität und Zuverlässigkeit voraus. Für Kunden soll der Shop als geprüft und vertrauenswürdig gekennzeichnet werden. Die Prüfung umfasst rechtliche, technische und serviceorientierte Aspekte. Nach Erhalt des Zertifikats erfolgt eine Anbindung an Trusted Shops und das dortige Kundenbewertungssystem. Die technischen Voraussetzungen erfüllt der WordPress-Shop mit einigen Erweiterungen oder in der German-Market-Variante. Das betrifft auch die rechtlichen Vorschriften in Deutschland.

Ein Handbuch von Trusted Shops hilft bei der Vorbereitung und Konfiguration aller relevanten Kriterien. Anschließend erfolgt eine Prüfung des WordPress-Shop und eventuelle Mängel werden dokumentiert. Gibt es nichts zu beanstanden, beziehungsweise sind die Mängel behoben, erfolgen die Zertifizierung, die Einbindung des Prüfsiegels und Anbindung an Trusted Shops. Dies geschieht über einen im Mitgliederbereich des Zertifizierers erhältlichen Code, der in das Theme eingefügt wird. Aus Kompatibilitätsgründen kann sich die Einbindung über ein Child-Theme anbieten. Der WordPress-Shop ist also bestens auf die Zertifizierung vorbereitet.

Wo gibt es eine ausführliche Dokumentation und Unterstützung für den Blog-Shop?

Da WooCommerce auf WordPress basiert, gibt es dort auch eine ausführliche Dokumentation für den Blog-Shop. Daneben stehen bei Unklarheiten oder Problemen ein Support und Foren zur Verfügung. Im englischsprachigen WooCommerse-Benutzerhandbuch sind Informationen zu Installation und Konfiguration zu finden, im ebensolchen Codex geht es um Erweiterungen, Themes und Anpassungen des Layouts. Bei kostenpflichtigen Templates und Erweiterungen gibt es in der Regel außerdem Unterstützung durch die Entwickler.

Im WooCommerce-FAQ sind Links zu den offiziellen Dokumentationen und Supportseiten aufgeführt: https://de.wordpress.org/plugins/woocommerce/faq/. Daneben gibt es Communitys, die ebenfalls Unterstützung zum WordPress-Shop bieten, beispielsweise die Woo-Experten, ebenfalls mit Dokumentationen und Forum: http://wooexperten.de/.

Restricten einzelner Seiten in WooCommerce - geht das?

Hin und wieder ist es erforderlich, den Zugang zu bestimmten Produkten oder einer Produktgruppe nur einem definierten Personenkreis zu gewähren. Das kann zum Beispiel bei einem gesonderten Händlerbereich der Fall sein, wenn Produkte nur für volljährige Kunden bestimmt sind, wenn verschiedene Angebote, wie Seminare in digitaler Form, auf einen Personenkreis beschränkt sind oder wenn ein Zugriff nur durch Vereinsmitglieder erfolgen darf. Auch das ist mit einem WordPress-Shop kein Problem.

Wiederum kann der Blog-Shop um entsprechende Erweiterungen ergänzt werden. Dazu eignet sich in einer einfachen Variante das Plugin YITH WooCommerce Membership: Hiermit wird der Zugriff auf verschiedene Produkte oder Seiten im Blog-Shop auf den vorgesehenen Personenkreis eingeschränkt. Andere Bausteine bieten weitere oder verfeinerte Möglichkeiten.

WooCommerce: Bezahlmöglichkeiten

Rechnungskauf, Kreditkarte, PayPal etc.

Welche Zahlungsanbieter für WooCommerce gibt es?

Folgt in Kürze.

WooCommerce: Design

Themes, Frontend-Entwicklung etc.

Wahl eines Themes - kostenlos oder kostenpflichtig?

Bei der Wahl eines Themes sind die Interessen der Besucher ebenso zu berücksichtigen wie die Anforderungen der Seite und das Corporate Design des Unternehmens. Besucher möchten den Online-Shop vor allem ohne Darstellungs- oder Funktionsverluste mit jedem Endgerät aufrufen können, weshalb ein barrierefreies Theme sinnvoll ist: Der WordPress-Shop sollte sich von stationären und mobilen Endgeräten aufrufen lassen. Ein responsive gestaltetes Template wirkt sich außerdem positiv auf das Google-Ranking aus. Weiterhin soll das Theme alle Möglichkeiten bieten, die Unternehmen und Angebot erfordern. Das sind beim Betreiben eines Blogs und statischen Inhalten oft andere als bei einem Shop. Für den Wiedererkennungswert und um sich von anderen Blog-Shop-Betreibern abzuheben, muss sich außerdem das Design mit den vorhandenen Kenntnissen anpassen lassen.

Ob ein kostenloses oder kostenpflichtiges Theme die Voraussetzungen besser erfüllt, lässt sich nicht pauschal sagen. Für einen kleinen Onlineshop kann ein kostenloses Template durchaus genügen, während kostenpflichtige Varianten meist mehr Möglichkeiten bieten, eventuell auch eine ausführlichere Dokumentation mitliefern und der Support des Entwicklers in Anspruch genommen werden kann. Weitere Entscheidungskriterien sind die Suchmaschinenfreundlichkeit und Sicherheit durch regelmäßige Updates.

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