Du betreibst einen WooCommerce Shop oder möchtest in das Online Business einsteigen? Dann weißt du, dass Aufmerksamkeit und eine gute User Experience für mehr Traffic auf deinen Shopseiten sorgt. Das wiederum ist eine entscheidende Voraussetzung für kontinuierlich hohe Umsätze.

Der Weg, der dorthin führt, ist ein professionelles WooCommerce SEO, das mit ziel- und kundenorientierten Maßnahmen große Wirkungen erzeugt. Um aber überhaupt ein wirklich optimierendes WooCommerce SEO zu realisieren, musst du nicht nur die vorhandenen Möglichkeiten kennen, sondern sie auch spezifisch und gezielt einsetzen. Im Folgenden erklären wir dir den Zusammenhang von WooCommerce und SEO und stellen dir im Anschluss die Top 10 WooCommerce SEO Maßnahmen respektive die wichtigsten Google Rankingfaktoren vor.

Was ist WooCommerce?

Bei WooCommerce (aktuelle Version: 5.1.0) handelt es sich um ein kostenloses Open-Source-E-Commerce Plugin für WordPress, das im Jahr 2011 aus einem Fork des Plugins Jigoshop ursprünglich entstanden ist. Es zeichnet sich durch die nahtlose Integration von E-Commerce Funktionen und Features in das WordPress-Framework aus. Dabei überzeugt WooCommerce durch seinen modularen Aufbau und seiner einfachen Struktur, die ein leichtes Bedienen auch ohne eine langwierige Einarbeitungszeit ermöglichen.

Das System bietet dir zahlreiche Design- bzw. Gestaltungsoptionen, funktionelle Sicherheitsfeatures und eine große Anzahl vielfältiger Erweiterungsmöglichkeiten. Mithilfe von Plugins wie Germanized lässt sich WooCommerce maßgeschneidert auf den deutschen Markt und die damit einhergehenden Vorschriften und Besonderheiten abstimmen.

WooCommerce und SEO – passt das zusammen?

Die Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO; englisch für Search Engine Optimization) zählt zu den relevantesten Marketing-Maßnahmen im Internet. Suchen Nutzer nach einem bestimmten Produkt oder Thema, geben sie in den Suchmaschinen spezifische Suchbegriffe ein und erhalten daraufhin entsprechende Suchergebnisse.

Dabei gilt: Je weiter oben deine Website bzw. dein Onlineshop in den Suchmaschinenergebnissen gelistet wird, desto mehr Besucher finden in der Regel den Weg zu deinen Angeboten und Leistungen. Google nimmt diesbezüglich mit einem Marktanteil von über 90 Prozent in Deutschland eine Vormachtstellung unter den Suchmaschinen ein.

Gerade für Onlineshops stellen die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit entscheidende Basisfaktoren für den geschäftlichen Erfolg dar. Mit dem WordPress-Plugin WooCommerce steht dir hier eine Lösung zur Verfügung, die schon vom Grundprinzip her auf einem suchmaschinenfreundlichen Code basiert. Hinzu kommen noch zahlreiche Funktionen, mittels derer du deinen Webshop gezielt für Suchmaschinen optimieren kannst.

Einige SEO-Basics sind dabei bereits in der Standardausführung von WooCommerce vorhanden. Um aber umfassend von einem suchmaschinenoptimierten Shopsystem zu profitieren, solltest du zusätzlich weiterführende SEO-Funktionen in Form von Erweiterungen integrieren.

Warum solltest du WooCommerce hinsichtlich SEO optimieren?

Die Suchmaschinenoptimierung fasst sämtliche Aktivitäten und Maßnahmen zusammen, die darauf ausgerichtet sind, dass eine Website, ein Blog oder ein Onlineshop einen vorderen Platz in den Suchergebnissen von Google und Co. einnimmt. Eine individuell ausgerichtete SEO-Strategie stellt dabei die Grundvoraussetzung dar, um deinen Webshop in den Suchmaschinenergebnissen ganz nach oben zu katapultieren. Zudem erhöht WooCommerce SEO die Sichtbarkeit und stärkt gleichzeitig die Marke eines Unternehmens.

Vernachlässigst du allerdings die Suchmaschinenoptimierung, verzichtest du auf potenzielle Kunden, die aktiv nach einem Thema, einem Produkt oder einer Dienstleistung gezielt suchen. Erreichst du dank expliziter SEO-Maßnahmen dagegen ein gutes Ranking, geht dies meistens einher mit einem Plus an Shop-Besuchern und mehr verkauften Produkten. Wir stellen dir die Top 10 der WooCommerce SEO Maßnahmen vor und zeigen dir, wie du die Suchmaschinenoptimierung zu deinem Vorteil nutzen kannst.

1. SEO-Strategie erstellen

Wenn du im Rahmen der organischen Suche bei Google mit deinem Onlineshop weit vorne stehen möchtest, benötigst du immer erst einmal eine spezifisch ausgerichtete SEO-Strategie. Im Wesentlichen besteht diese aus den folgenden drei Elementen:

  • aus einer gezielten Keyword-Recherche und -Strategie
  • aus einer anwenderfreundlichen bzw. kundenorientierten Website-Architektur
  • aus einer Content-Strategie mit Themenclustering

Für dich als Betreiber eines Onlineshops bedeutet dies: Du musst die Shopseiten gezielt auf die Suchbegriffe und damit auf die Kundenbedürfnisse ausrichten. Dafür ist ein Fahrplan erforderlich, welchen Content du in welcher Form und wann erstellst.

 

Im Kern umfasst eine erfolgversprechende SEO-Strategie diese Faktoren:

  • Ziele, Angebote und Zielgruppen deines Onlineshops bilden die Basis für deine SEO-Aktivitäten des Unternehmens als Basis
  • Analyse der bestehenden Rankings von Google
  • Analyse der in deinem Shop bestehenden Inhalte
  • Wettbewerbs- und Konkurrenzanalyse im Hinblick auf erfolgreiche SEO-Aktivitäten
  • Keyword-Recherche und gezielte Aufbereitung der relevanten Suchbegriffe
  • Individualisierung bzw. Anpassung sowie gegebenenfalls Erweiterung der Website-Struktur
  • Entwicklung von SEO-Maßnahmen im Rahmen einer klar definierten Content-Strategie
  • Gewährleistung der Suchmaschinentauglichkeit durch technische SEO-Checks

Keyword-Recherche und Themenclustering als Erfolgsfaktoren

Bevor entsprechende Maßnahmen gezielt geplant und effektiv umgesetzt sowie Produkttexte final verfasst werden können, musst du eine umfassende Keyword-Recherche durchführen. Im Rahmen der Keyword-Recherche respektive Keyword-Analyse suchst du nach sinnvollen Schlüsselwörtern, auf die dann dein Onlineshop oder andere Internet-Präsenzen optimiert werden sollen. Ziel ist es diesbezüglich, für die passenden Keywords sowie Keyword-Kombinationen in den Suchmaschinenergebnissen zu ranken, um Traffic auf den eigenen Shopseiten zu generieren.

Im Mittelpunkt sollte dabei stets die Frage stehen: Wonach genau suchen potenzielle Kunden bzw. Käufer? Die jeweiligen Keywords sind demnach immer dann als sinnvoll zu erachten, wenn sie über ein themenspezifisch hohes Suchvolumen verfügen sowie für eine hohe Kaufabsicht stehen. Im Rahmen deiner Keyword-Recherche ermittelst du die für deinen Onlineshop relevanten Keywords und legst die Verteilung im Hinblick auf die verschiedenen Content-Typen (Kategorieseite, Produktseite, Blogbeitrag etc.) fest. Ob die SEO-Performance und die gewählten Keywords passen, überprüfst du anschließend mithilfe von speziellen SEO-Plugins.

Tipp: Nutze Longtail Keywords, da diese leichter ranken und schneller Kunden bzw. Käufer generieren.

Sehr wichtig in diesem Zusammenhang sind auch Themencluster, da sie eine positive Auswirkung auf SEO und damit auch auf Traffic und Sales haben. Durch das Anlegen von Unterseiten profitierst du in dieser Hinsicht:

  • steigender Traffic durch optimiertes Keyword Ranking
  • längere Aufenthaltsdauer der Shop-Besucher auf deinen Seiten aufgrund relevanter Inhalte
  • deutlich wachsende Anzahl an Leads und dadurch bedingt eine entsprechende Umsatzsteigerung
  • laufende Verbesserung des Qualityscores der einzelnen Seiten

2. Ein SEO-Plugin für WooCommerce installieren

Beim SEO geht es nicht nur darum, starke Keywords bzw. Keyword-Kombinationen zu ermitteln und in den Content zu integrieren, sondern zudem auch darum, Ladezeiten zu verbessern, Inhalte lesbar zu gestalten oder auch Bilddateien in optimaler Größe anzulegen. Die Anforderungen rundum ein umfassendes und effektives SEO, sind selbst für erfahrene Betreiber von Websites und Onlineshops mitunter sehr herausfordernd. Um wirklich alle Faktoren berücksichtigen und entsprechend optimieren zu können, benötigst du daher ein gutes SEO Plugin für WooCommerce.

Mittlerweile stehen dir hier eine Vielzahl von sowohl kostenlosen als auch kostenpflichtigen SEO Plugins für das Shopsystem WooCommerce zur Verfügung. Laut aktueller Download- und Verkaufszahlen erfreuen sich im Hinblick auf WooCommerce SEO insbesondere die Plugins Yoast SEO, All in One SEO Pack, WordPress SEO, The SEO Framework sowie WP Smush und Jetpack einer sehr großen Beliebtheit. Am häufigsten genutzt wird dabei das Plugin Yoast SEO, das sich als beliebteste und bekannteste Lösung für WooCommerce SEO etabliert hat.

Darum stellt das Plugin Yoast SEO die optimale Lösung dar

Yoast deckt alle relevanten Onsite-Bereiche umfassend ab. Das vom Grundsatz her vergleichsweise anfängerfreundlich ausgerichtete Plugin bietet bereits in der kostenlosen Standardversion eine sehr hohe Funktionalität und Flexibilität, lässt sich einfach sowie schnell konfigurieren und steht für mehrwertige Features. Hierzu zählen zum Beispiel die Integration von benutzerdefinierten Variablen, um Keywords sowie Titel- und Meta-Tags für jeden einzelnen Post einzutragen. Dies ist aber nur ein exemplarisches Beispiel. Auch von diesen Yoast-Funktionen profitieren Sie nachhaltig:

  • Analyse und Bewertung der genutzten Keywords
  • Vorschau und dadurch mögliche Anpassungen der Darstellung in den Suchergebnissen
  • Überprüfung der Lesbarkeit von Inhalten
  • Identifikation von doppelten Inhalten auf den Shopseiten
  • Verfügbarkeit von übersichtlichen Ressourcen und hilfreichem Support

Tipp: Um Yoast stets auf dem aktuellen Stand zu halten, sollten Sie kein Update verpassen. Zur Orientierung: Yoast SEO erhält etwa alle 14 Tage ein neues Update.

3. Die Metatitel deiner Produkte optimieren

Der Metatitel stellt ein wichtiges Element innerhalb eines HTML-Dokuments dar und ist im Rahmen der Onpage-Optimierung ein rankingrelevanter Faktor. Suchmaschinen verwenden den Metatitel für die Search Snippets in den Suchergebnisseiten. Ein Metatitel fungiert als eindeutiger Titel zum einen für die Hauptseite und zum anderen für jede einzelne Unterseite deiner Shop-Präsenz bzw. einer Website sowie auch für deine Produkte. Der Metatitel sollte dabei immer in der Form angelegt und formuliert werden, dass der jeweilige Seiteninhalt kurz und prägnant wiedergegeben wird. Außerdem sollten bestenfalls das Hauptkeyword sowie Hauptkeyword-Kombinationen im Metatitel enthalten sein.

Auf diese Eigenschaften der Metatitel solltest du besonders beachten

Der für das Suchergebnis-Ranking und damit auch für ein effektives WooCommerce SEO sehr wichtige Metatitel sollte von der Formulierung her den User überzeugen, deinen Shop respektive deine Produkte anzuklicken. Dafür hältst du den Text zwar so knapp wie möglich, aber präzise und aussagekräftig. So sollten die Metatitel deiner Produkte den exakten Namen in Verbindung mit einer informativen Aussage kombinieren.

Vermeide demgegenüber vor allem eine Keyword-Aneinanderreihung und langweilige Botschaften ohne jegliche Spannung. Auch bereits verwendete Titel aus Textbausteinen und wiederholte Titel gelten als kontraproduktiv. Zudem solltest du immer die Länge deiner Metatitel im Auge behalten. Damit der Text in den SERPs nicht abgeschnitten wird, darfst du maximal bis zu 70 Zeichen nutzen. In der Praxis bewährt haben sich vor allem Titel mit maximal 60 Zeichen.

4. Die Metabeschreibungen deiner Produkte optimieren

Eine Metabeschreibung (engl.: Meta Description) stellt einen HTML-Tag dar, der Webseiten-Inhalte oder in diesem Fall Produkte bzw. Produktseiten zusammengefasst und informativ beschreibt. Das Erfolgsgeheimnis guter Metabeschreibungen für Produkte oder Dienstleistungen liegt in der Formulierung. Dabei solltest du explizit aufzeigen, welche Vorteile ein Käufer durch das jeweilige Produkt genießt. Folgende Punkte sind im Rahmen der Formulierung besonders wichtig:

  • Deine Metabeschreibungen sollten 150 bis 170 Zeichen aufweisen. Zwar können die Beschreibungen theoretisch viel länger sein, aber für den Nutzer sichtbar in den Snippets sind lediglich Inhalte bis zu der maximalen Länge von 170 Zeichen. Der Rest wird von Google abgeschnitten.
  • Platziere in der Metabeschreibung das Hauptkeyword. In den SERPs wird dieses Schlüsselwort grundsätzlich fett dargestellt und dient den Usern als Orientierungshilfe bzw. Eyecatcher.
  • Vermeide eine Beschreibung in Form von Stichworten und reihe nicht einfach Keywords aneinander. Formuliere stattdessen richtige Sätze, die Sinn ergeben und dem User wichtige Produktinformationen bieten und ihm seine Vorteile aufzeigen.
  • Integriere zudem Call-to-Actions. In Kombination mit einer Metabeschreibung, die Interesse weckt, lotst du auf diese Weise die Suchenden auf deine Shopseiten.
  • Schreibe deine Metabeschreibungen nach dem AIDA-Prinzip. Das bedeutet: Erzeuge Aufmerksamkeit (Attention), wecke Interesse (Interest), löse ein Verlangen nach dem jeweiligen Produkt aus (Desire) und installiere Aufforderungen zum Bestellen bzw. Klicken (Action).

5. Die URL-Struktur deiner Produkte optimieren

Die URL (engl.: Uniform Resource Locator) erfüllt aus WooCommerce SEO-Perspektive verschiedene Funktionen. So dient sie als Ausweis für die Marke bzw. den Anbieter, fungiert als Inhaltsangabe und stellt ein Abbild der Verzeichnisstruktur dar. Zudem kannst du die URL nutzen, um Keywords entlang der Userintention zu positionieren. Eine SEO-freundlich ausgerichtete URL-Struktur deiner Produkte sollte dabei den Nutzern und Google mehrwertige Informationen liefern und die Navigation erleichtern.

Wichtig ist außerdem, dass du doppelte Inhalte vermeidest. Eine Doppelung droht immer dann, wenn du ein Produkt mehreren Kategorien zuordnest. In diesem Fall bleibt die URL quasi immer gleich und unterscheidet sich nur durch die jeweils veränderten Kategorien bzw. Verzeichnisse im URL-Text. Daher solltest du den Kategorienamen in der URL nur dann verwenden, wenn ein Produkt einer einzigen Kategorie zugeordnet werden kann. Lässt sich ein einziges Produkt aber gleich im mehrere Kategorien einordnen, ist es besser, eine solche Struktur zu verwerfen.

Weitere Tipps für eine SEO-freundliche URL-Struktur für deine Produkte

  • Die URL-Länge sollte 74 Zeichen nicht überschreiten.
  • Vermeide Sonderzeichen.
  • Nutze das Hauptkeyword (auch in Form von Long Tail Keywords) im URL-Text.
  • Durch klare Zuordnungen in der URL sorgst du für eine übersichtliche Navigation.
  • Verankere keine unnötigen Parameter, wie beispielsweise die Tracking-ID oder die Session, in der URL.

6. Kategorien und Tags für Produkte richtig verwenden

Um einen besseren SEO-Score zu erreichen, solltest du für deine Produkte Kategorien und Tags nutzen. Richtig angelegt, bietet dir das verschiedene Vorteile. Kategorien gelten dabei grundsätzlich als Hierarchien oder Taxonomien, die Inhalte gemäß dem übergeordneten Thema entsprechend gruppieren. Mithilfe von Tags und ihrer feineren Granularität kannst du die Inhalte noch eine Spur subtiler behandeln. So stellen passend verwendete Kategorien und Tags eine wertvolle Hilfe dar, um Inhalte bzw. Produkte transparent zu organisiere. Das wiederum erleichtert bzw. verbessert die Navigation für deine Shopbesucher. Dabei solltest du immer die 3-Click-Regel beachten. Diese besagt, dass ein User mit maximal drei Klicks zum gewünschten Artikel kommt.

Tipps zur Formatierung von Tags und Kategorien

  • Kategorien sollten höchstens 25 Zeichen aufweisen.
  • Tags dürfen eine Länge von maximal 80 Zeichen haben.
  • Es wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Verschiedene Schreibweisen sorgen dafür, dass nicht eine, sondern gleich mehrere Tags und Kategorisieren erstellt werden.
  • Pro Produkt lassen sich beliebig viele Tags und Kategorisieren hinzufügen.
  • Setze Kategorien und Tags nur gezielt ein. Ansonsten kann es zur berühmt-berüchtigten Keywordkannibalisierung kommen. Das heißt, es kommt in diesem Fall möglicherweise zu einer gleichzeitigen Verwendung des identischen Keywords auf verschiedenen Seiten. Ist das der Fall, solltest du die Ausrichtung deiner Keywords verändern bzw. verfeinern. So kannst du zum Beispiel andere, von der Bedeutung her ähnliche Keywords nutzen oder die jeweiligen Seiten auf einen Longtail-Suchbegriff ausrichten.

7. Breadcrumbs aktivieren

Breadcrumbs sind sehr nützliche Tools für die Suchmaschinenoptimierung sowie zur Verbesserung der User Experience (UX). Du kannst Breadcrumbs mithilfe eines benutzerdefinierten Codes oder via Plugin aktivieren. Es handelt sich hierbei um Navigationslinks, die beispielsweise auf einer Produktseite im oberen Bereich erscheinen. Sie haben dabei die Aufgabe, dem User den Navigationsweg zu der aktuell angesehenen Kategorie anzuzeigen. Zudem helfen Sie den Nutzern, zurück zu den zuvor angesehenen Produkten bzw. Seiten zu navigieren.

Wann verwendest du welche Breadcumbs:

  • Attribut-basiert: zeigt, welche Attribute der User gesucht hat
  • Hierarchie-basiert: zeigt, wo sich der User hinsichtlich der Shop-Struktur gerade befindet
  • Historienbasiert: zeigt, wie der User wieder zur Ausgangsseite zurückkommt

8. Duplicate Content vermeiden

WooCommerce SEO hat auch die Aufgabe, sowohl internen als auch externen Duplicate Content bzw. doppelte Inhalte zu vermeiden und zu eliminieren. Du musst diesbezüglich dafür sorgen, dass ein bestimmter Seiteninhalt immer nur über eine eindeutige URL aufrufbar ist. Denn wenn es zu gleichen Inhalten kommt, finden Suchmaschinen die Inhalte der jeweils betroffenen Seite schlechter und filtern sie häufig komplett heraus. In diesem Fall findet dann also keine Indexierung statt, sodass potenzielle Kunden erst gar nicht auf die entsprechende Shopseite aufmerksam werden und ihr einen Besuch abstatten.

So löst du Probleme mit Double Content

  • Es ist grundsätzlich empfehlenswert, für ein Produkt auch immer nur eine URL zu nutzen.
  • Auch doppelte oder sehr ähnliche Produkttexte werden von den Suchmaschinen als doppelte Inhalte angesehen. Verwende daher ausschließlich hochwertigen Unique Content auch für deine Produktseiten und -texte.
  • Erstelle kanonische Tags und füge diese deinen Shopseiten hinzu. Das weist Google den Weg und behebt Zweifel, welche Shopseite letztendlich indiziert werden soll. Tipp: Nutze unbedingt das Plugin Yoast SEO. Das Plugin weist den Seiten automatisch kanonische URLs (hier: rel=canonical) zu.
  • Installiere Weiterleitungen bei einem Umzug oder einem Relaunch.
  • Nutze Tools und Anwendungen, um externen Duplicate Content zu identifizieren.
  • Doppelte Inhalte solltest du technisch entsprechend markieren (Änderungen der Datei .htaccess, Erstellung von Canonical-Tags, Verwendung des noindex-Zusatzes etc.).

9. Bilder und Videos optimal verwenden

Bilder und Videos weisen im Rahmen von WooCommerce SEO ebenfalls ein hohes Optimierungspotenzial auf. Wir zeigen dir im Folgenden, in welcher Form du Bilder und Videos in WooCommerce optimal verwendest.

Achte auf die Größe der Bilder

In WooCommerce gibt es drei Arten von Produktbildern: einzelne Produktbilder, Katalogbilder und Produktvorschaubilder. Bei allen drei Varianten gilt: Dein individueller Zuschnitt sollten nicht größer als die Originalbilder sein. WooCommerce skaliert ansonsten die Bilder (inklusive Verpixelung-Effekten) mit hoch. Grundsätzlich solltest du aber darauf Wert legen, dass du die Größe der Bilddateien möglichst klein hältst. Bereits Größen ab 0,1 MB (100 kB) können die Performance deiner Website verlangsamen.

Die ideale Breite für Bilder liegt dabei zwischen 800 und 1600 Pixel, während du bei der Auflösung im Bereich 72 oder 96 dpi bleiben solltest. Allerdings ist es besser, nur dann eine Bildgröße von 800 x 800 Pixeln zu wählen, wenn du ein besonderes Zoom-Plugin, wie etwa YITH WooCommerce Zoom Magnifier, Magic Zoom Plus oder WooCommerce Image Zoom, verwendest.

Nutze das moderne Bildformat WebP

Viele Onlineshops setzen bei den Bildformaten auf JPG und PNG. Da das Nutzererlebnis auch immer mit der Ladezeit von Bildern zusammenhängt, solltest du hierbei immer auf eine Top-Performance achten. Das gelingt dir mit dem vergleichsweise neuen Bildformat WebP, das die jeweiligen Vorteile der gängigen Bildformate komprimiert miteinander kombiniert. Denn WebP bietet dir sowohl eine sehr gute Bildqualität als auch geringe Ladezeiten. Die maximale Bildgröße beträgt 16.383 x 16.383 Pixel, wobei du die Bilder bedarfsgerecht hoch- und herunterskalieren kannst. Zudem unterstützt WebP das Videoformat VP8.

10. Deine Pagespeed optimieren

Die Ladezeit bzw. deine PageSpeed beschreibt die erforderliche Zeit, bis die jeweilige Shopseite vollständig geladen ist. Je zügiger der Ladevorgang abgeschlossen wird, desto eher können potenzielle Kunden auf deine Inhalte zugreifen und innerhalb deines Onlinshops navigieren. Ein Pagespeed unter einer Sekunde gilt dabei als sehr gut. Generell solltest du darauf achten, dass die Ladezeiten unter zwei Sekunden liegen, um eine zufriedenstellende User Experience zu gewährleisten.

WooCommerce SEO – so verbesserst du deinen Pagespeed

  • Bilder optimieren
  • Caching-Plugin nutzen
  • Regelmäßig Updates durchführen
  • Nur wirklich sinnvolle Plugins installieren
  • Plugins wie Autoptimizing und Minifying installieren (nehmen Pagespeed-Optimierungen direkt in WordPress vor)
  • Wähle einen Premium-Webhoster
  • Entscheide dich für ein WooCommerce-Theme mit schnellen Ladezeiten
  • Optimiere die WooCommerce-Datenbank
  • Nutze ein Content Delivery Network

WooCommerce SEO – mit woogency(C) erzielst du maximale Verbesserungen

Als praxisorientierte WordPress- und WooCommerce Agentur zählt WooCommerce SEO zu unseren Schwerpunkten und Kernkompetenzen. Mit uns als Partner für ein effizientes WooCommerce SEO setzt du auf eine individuelle Planung und Umsetzung von wirkungsvollen SEO-Maßnahmen. Wir stehen dir in allen Belangen beratend sowie operativ zur Seite und kreieren stets markt- und bedarfsgerechte Lösungen. Du profitierst nachhaltig von unserem Know-how, unserem umfassenden Skill-Set und unserer langjährigen Expertise. Wir überzeugen dich gerne von unseren Fähigkeiten im Bereich WooCommerce SEO. Kontaktiere uns einfach und vereinbare einen unverbindlichen Beratungstermin.

 

FAQ

Wie kannst du dein WooCommerce sicherer machen?

WooCommerce gilt zwar standardmäßig als vergleichsweise sicher, trotzdem aber musst du zusätzlich eingreifen und verschiedene Maßnahmen einleiten. Hierzu zählen zum Beispiel Premium WooCommerce Hosting, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), eine Strong Account Password Policy, spezielle Sicherheitsplugins, ein aktiviertes SSL-Zertifikat, permanent aktualisierte Backups und ein zuverlässiger Update-Service.

Wie viel kostet eine professionelle WooCommerce SEO Beratung?

Pauschalpreise für WooCommerce SEO gibt es diesbezüglich nicht. Es kommt immer auf den Umfang an. Gerne erstellen wir für dich ein individuelles Angebot.

Was ist der Unterschied zwischen SEO, WordPress SEO und WooCommerce SEO?

Die klassischen Inhalte einer allgemeinen Suchmaschinenoptimierung werden als Grundlage genutzt. Der Unterschied liegt in den technischen Besonderheiten von Content Management Systemen und Shopsystemen. Diese musst du bei der Realisierung von SEO-Maßnahmen stets berücksichtigen, um das Maximum herauszuholen.

 

Der Autor: Felix Bauer
Als Geschäftsführer der WooCommerce-Agentur woogency, ausgebildeter Mediendesigner (IHK) und studierter Media-Manager (B.A.) unterstütze ich Sie bei allen Fragen zum digitalen Handel mit WooCommerce. Parallel zu meiner Berufsausbildung und dem Studium war ich 10 Jahre erfolgreich im operativen Onlinehandel tätig und konnte ein breites und tiefes E-Commerce-Praxiswissen aufbauen.